Meine Geschichte – Heilung, Liebe und der Mut, mich zu lösen
Ich bin Zsanett, die Gründerin von ZSAMEA Coaching & Mentoring.
Der Name ZSAMEA ist mehr als eine Kombination aus meinem Namen und dem meiner Tochter: ZSAnett + tiMEA = ZSAMEA
Er ist ein Symbol.
Für Heilung. Für Mut. Für eine Zukunft, die ich mir selbst erschaffen musste.
Denn mein größter Wunsch – eine Tochter, eine Familie, eine Liebe, die bleibt – wurde mir nicht einfach geschenkt. Er wurde mir genommen, lange bevor ich ihn überhaupt verwirklichen konnte.
Ich wollte immer Mutter werden. Seit ich denken kann. Doch ich zog Menschen in mein Leben, die mich klein hielten. Ich landete in toxischen Beziehungen. Immer wieder. Ich wartete auf Liebe, während ich mich selbst verlor. Bis ich verstanden habe: Ich bin nicht blockiert. Ich bin verletzt.
Die Heilung kam nicht durch die Zeit. Sie kamen durch Entscheidungen. Harte Entscheidungen.
Ich ließ Menschen los, die mich liebten – aber nicht auf eine Weise, die mir guttat. Ich ließ meine Familie los. Denn Blut bedeutet nichts, wenn es dich vergiftet.
Und dann, als ich endlich bereit war, als ich mich selbst lieben konnte – wurde ich mit 42 Jahren Mama.
Der Schmerz begann in Budapest
Wenn ich zurückblicke, sehe ich ein Mädchen, das von Anfang an keine Chance hatte.
Geboren in Budapest – mit einer ärztlichen Diagnose, die mein Leben in Stein meißeln sollte: „Schwerbehindert. Körperlich und psychisch eingeschränkt. Keine Zukunft.“
Meine Mutter verließ mich, als ich sechs Jahre alt war.
Mein Vater war da, aber was bedeutet "da sein", wenn Liebe nicht spürbar ist?
Mit 17 verließ ich Budapest und reiste nach Deutschland – voller Hoffnung, meine Mutter wiederzufinden. Ich wollte Antworten. Ich wollte Liebe.
Ich bekam eine Lektion.
Eine Frau, die sich selbst nie geheilt hat, kann keine Mutter sein. Sie kann dich gebären. Aber sie kann dich nicht lieben.
Das zu akzeptieren war mein größter Schmerz – und meine Rettung. Ich musste nicht wie sie sein. Ich konnte mich entscheiden, die Vergangenheit nicht weiterzugeben.
Aber wie heilt man etwas, das einen von Geburt an begleitet?
Es gab keine Anleitung.
Nur Schmerz, gescheiterte Beziehungen, toxische Muster, endlose Wiederholungen.
Ich fiel. Stand auf. Fiel wieder. Ließ mich manipulieren. Verlor mich.
Bis ich mich entschieden habe, dass das Leben, das ich mir wünsche, mich in diesem Zustand nicht akzeptieren wird.
Ich habe gelernt. Ich machte Abschlüsse, Zertifizierungen, Diplome. Schrieb mein erstes Buch.
Aber vor allem: Ich ließ los. Ich ließ Menschen los, die mir schadeten – auch wenn sie mich liebten.
Nach meiner gescheiterten Ehe begriff ich: Selbstliebe ist nicht, sich ein Bad einzulassen. Selbstliebe ist, dir nicht länger beim Verbluten zuzusehen.
Und als ich endlich heil war – war meine Tochter da.
Ich weiß, wie Heilung funktioniert.
Nicht aus Büchern. Sondern weil ich sie selbst durchlebt habe.
Und jetzt helfe ich Frauen wie dir, die sich fragen:
Warum lande ich immer wieder bei den Falschen?
Warum fühlt sich Liebe für mich nach Kampf an?
Warum glaube ich, dass Glück nur für andere bestimmt ist?
Ich sage dir warum: Weil du gelernt hast, dass Schmerz normal ist.
Aber du kannst umlernen.
Du kannst heilen.
Und du kannst dein Leben neu schreiben – so, wie ich es getan habe.
Die Frage ist nur: Hast du den Mut, dich von allem zu lösen, was dich zerstört?